Manchmal braucht es nicht viel: ein paar gerettete Lebensmittel, eine offene Küche – und Menschen, die Lust haben, sich einzulassen.
Beim Schni-Schna-Schnippelabend in Mösthinsdorf wurde genau das spürbar.
Als Netzwerkmanagerin habe ich den Abend nicht nur begleitet, sondern mich selbst aktiv angemeldet und mittendrin geschnippelt, gekocht und mich ausgetauscht. So konnte ich erleben, wie Kochen Menschen zusammenbringt, neue Kontakte entstehen und kreative Ideen für die Region entwickelt werden.
Dank an Partner und Unterstützer
Ein herzliches Dankeschön geht an:
losmachen e.V.– Anna, Dörthe und Nicole, die den Abend organisiert und mit viel Herz und Struktur begleitet haben
Strukturwandeln https://struktur-wandeln.de für die Unterstützung und Mitgestaltung des Formats durch Förderung
Bioladen Schopp in Zörbig https://www.facebook.com/bioschoppzoerbig/ für die großzügige Bereitstellung der geretteten Lebensmittel
den Wildtulpe – Mösthinsdorfer Heimatverein e.V. für die Bereitstellung der Räumlichkeiten
Gerettet, geschnippelt, genossen
Auf dem Speiseplan standen:
Rotkohlpesto mit Brotchips
Wärmende Gemüsesuppe
Brotpudding
Doch der Abend war mehr als Kochen: Es war Begegnung, Austausch und Vernetzung. Viele neue Gesichter, unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen – und alle mit Lust aufs Mitmachen. Wir haben geschnippelt, gekocht, geredet, gelacht und Ideen gesammelt.
Ideenwerkstatt mit dem Zufallsglücksrad
Ein Höhepunkt war das Zufallsglücksrad. Dort wurden „WAS“ | „WO“ | „WIE“ und „MIT WEM“ neu kombiniert. In vier Gruppen entstanden daraus fantasievolle Ideen für mögliche Events und Projekte.
Einige dieser Ideen werden vielleicht wirklich umgesetzt. Wichtig war: Die Teilnehmenden haben sich gegenseitig unterstützt und Kontakte geknüpft, die über den Abend hinaus wirken.
Reflexion als Netzwerkmanagerin
In der anschließenden Feedbackrunde wurde deutlich: Für manche Teilnehmenden war das Format mit all den „Drumherum“-Elementen zunächst ungewohnt. Besonders auf dem Dorf kann es herausfordernd sein, sich auf so ein kreatives Format einzulassen – zum Beispiel zu überlegen, warum man ein bestimmtes Lebensmittel auswählt. Andere hingegen hatten damit überhaupt kein Problem und genossen das Experimentieren.
Ich fand es sehr wertvoll, dass sich die Teilnehmer:innen trotzdem darauf eingelassen haben und gemeinsam den Abend gestaltet haben. Für mich bedeutet das als Netzwerkmanagerin, dass der Spagat zwischen neuen, kreativen Formaten und der Zugänglichkeit für ländliche Regionen immer wieder bedacht werden muss. Es gilt, Angebote einzubringen, die inspirieren, aber nicht überfordern.
Vernetzung im Herzen des Abends
Der Schni-Schna-Schnippelabend
https://www.wildtulpe.com/veranstaltung/schni-schna-schnippelabend-gemeinsam-fairkochen/
war ein perfektes Beispiel dafür, wie mittendrin statt nur dabei, gemeinsam FAIRkochen und gleichzeitig Netzwerke knüpfen und Ideen entwickeln möglich ist – auch wenn nicht alles sofort für alle greifbar ist.
Bianca Reuter
Wildtulpe – Mösthinsdorfer Heimatverein e.V.
Netzwerkstelle KunstGUT
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit losmachen e.V.

















